Hier finden Interessierte eine Auswahl an Pressetexten,

die im Laufe der Zeit über uns veröffentlicht wurden:

 

erschienen am 20. Dezember 2014, in der Nordwest-Zeitung

 

erschienen am 17. Dezember 2014, in der Nordwest-Zeitung

 

erschienen am 16. November 2014, in der Wesermarsch am Sonntag

erschienen am 27. Oktober 2014, in der Kreiszeitung Wesermarsch

erschienen am 10. Juli 2014, bei facebook

 

Wir hatten am Mittwochvormittag Besuch aus den Berufsbildenden Schulen: Die Altenpflegeklasse Mittelstufe B7LAL 12.1 LG nutzte den Religionsunterricht, um sich eingehend über den Trauertreff für die Wesermarsch zu informieren. Vielen Dank für eurer Interesse

 

erschienen am internationalen Frauentag, 8. März 2014, in der Nordwest-Zeitung

Ehrenamtspreis

Zuhören ist eine der wichtigsten Aufgaben

Kerstin Seeland leitet Trauertreff – Als Mensch des Jahres nominiert

Brake Nach und nach treffen die Gäste in den Räumen in der Breiten Straße 23 ein. Sie begrüßen sich herzlich, sind fröhlich. „Ich hab Kekse mitgebracht, die müsst ihr unbedingt probieren“, sagt eine Teilnehmerin. Dass es sich hier um die Zusammenkunft der Mitglieder eines Trauertreffs handelt, ist für Außenstehende nur schwer zu erkennen.

„Natürlich wird auch mal zusammen geweint, aber meistens ist es lustig. Wir haben viel Spaß, das ist ja auch der Sinn der Sache“, erklärt Kerstin Seeland, die den Trauertreff initiiert hat und ihn ehrenamtlich leitet. Jeder werde freundlich aufgenommen, sagt die 48-Jährige. „Die Teilnehmer können entscheiden, ob sie selbst etwas erzählen wollen, oder ob sie nur zuhören möchten“, berichtet Kerstin Seeland.

Die Idee zum Trauertreff entstand „einfach, weil es so etwas hier nicht gab“, erinnert sie sich. Zunächst wurde eine Gruppe innerhalb eines Braker Vereins gegründet. 2012 fiel die Entscheidung, einen eigenständigen Verein zu gründen, an den sich Trauernde wenden können. Betroffene müssen dem Verein nicht beitreten, um die Angebote nutzen zu können.

Kerstin Seeland engagiert sich schon seit ihrer Jugend ehrenamtlich. „Während der Schulzeit war ich im Roten Kreuz und eine Zeit lang im Vorstand der Vogelliebhaber in Nordenham“, sagt sie.

Bei ihrer Arbeit im Trauertreff ist ihr ihre Ausbildung – Seeland absolvierte ein Studium der Psychologie – von Nutzen. Außerdem ließ sie sich auch in Psychosozialer Unterstützung fortbilden. „Natürlich lassen einen die Schicksale nicht unberührt, aber man muss sich abgrenzen können“, erklärt Kerstin Seeland, die beruflich als freie Journalistin tätig ist und auch für die NWZ  schreibt.

Zuhören sei eine ihrer wichtigsten Aufgaben im Trauertreff, sagt sie. Auch Biografiearbeit müsse viel geleistet werden. Dabei wird das gesamte Umfeld der Betroffenen einbezogen. „Die Gruppe hat inzwischen eine unheimliche Dynamik entwickelt. Die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig. Genau das war mein Anliegen“, erzählt Kerstin Seeland. Dies sei für sie der größte Erfolg.

Doch Kerstin Seeland hat noch viel vor. Sie möchte den Trauertreff weiter ausdehnen. Auch in Ovelgönne werden seit Januar regelmäßig Treffen angeboten.

 

Tag der offenen Tür am 22. Februar 2014 - erschienen in der Nordwest-Zeitung am 24.02.2014

Im Gespräch wieder neuen Mut schöpfen

Mitarbeiter stellen „Trauertreff für die Wesermarsch“ vor

 

Christine Fastner (links) und Kerstin Seeland informierten Karlheinz Ranft und Helge Thölen (rechts).  Bild: Julia Meier

Brake Einen geliebten Menschen zu verlieren, reißt vielen Menschen den Boden unter den Füßen weg. Einen Weg alleine in den Alltag zu finden, ist zu Anfang nicht leicht. Um Betroffenen in dieser schweren Zeit beizustehen, gibt es den Trauertreff für die Wesermarsch.

Seit dem 1. Januar hat der Verein eigene Räumlichkeiten in der Fußgängerzone, in dem Einzelgespräche in ruhiger Atmosphäre sowie Gruppengespräche möglich sind. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter ermöglichen den Trauernden, in einem familiären Verhältnis ihren Verlust gemeinsam in der Gruppe aufzuarbeiten. Um Betroffenen den Trauertreff nahe zu bringen, hatten die Mitarbeiter am Sonnabend zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Bei einer Tasse Kaffee und Keksen konnte man nun Kontakt zu den Mitarbeitern und den weiteren Mitgliedern aufnehmen.

Die Einrichtung wird ausschließlich durch Spenden finanziert, wobei die Mitgliedschaft kostenlos ist. Das Engagement der Mitarbeiter sei für Brake „das höchste Amt der Ehrenarbeit“, sagte der stellvertretender Landrat Karlheinz Ranft und überreichte eine Spende. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben nicht die Aufgabe, Lösungen zu finden, betonte die Vereinsvorsitzende Kerstin Seeland. Viel wichtiger sei es, ein offenes Ohr zu haben und den Trauernden Kraft und Unterstützung zu geben. Sätze wie „es wird wieder alles gut“ seien „absolut tabu“. Denn das Leben werde nach dem Verlust eines geliebten Menschen nicht wie vorher sein, sondern ein Stück weit anders.

Damit Trauernde wieder zurück in ihr Leben finden, würden sie in Gruppen- und Einzelsitzungen lernen, mit dem Verlust umzugehen. In den gemeinsamen Stunden könne man seinen Gefühlen freien Lauf lassen und die Sorgen loswerden, erklärte Seeland.

Gesellige gemeinsame Unternehmungen wie etwa der Besuch einer Eisdiele stünden ebenfalls auf der Tagesordnung, sagte Seeland.

Der Trauertreff ist jeden Montag von 17 bis 20 Uhr geöffnet; donnerstags wird von 15 bis 18 Uhr zum Spielenachmittag eingeladen.

Zweimal im Monat stellen außerdem die „Foto-Freunde Brake“ ihre Bilder in den Räumen des Trauertreffs in der Breiten Straße 27 aus.

 

Tag der offenen Tür am 22. Februar 2014 - erschienen in der Kreiszeitung Wesermarsch am 24.02.2014

 


powered by Beepworld